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Stress lass nach!

 

Am Morgen wachen Sie auf und der Kopf ist schon randvoll mit allem, was Sie am Tag schaffen müssen. Das Herz rast, der Körper ist im Alarmzustand oder bleischwer. Sie würden sich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und liegenbleiben, denn es ist zu viel. Viel zu viel. Auszeiten gibt es kaum und wenn Sie sich diese nehmen, dann fast schon mit schlechtem Gewissen. Dann wird wenigstens Sport gemacht oder etwas Nützliches gelesen. Irgendwer kommt immer zu kurz, obwohl Sie versuchen, es allen recht zu machen aber am wenigsten sich selbst.

Sie sind nicht alleine. 80 Prozent der Deutschen klagen über Stress. Bei etwa einem Drittel ist die Anspannung schon zum Dauerzustand geworden. Fast jeder Zweite geht davon aus, dass der Stress in seinem persönlichen und beruflichen Umfeld in den nächsten zwei Jahren zunehmen wird. (Vgl. TK Medienservice, 2009)


Alle meine Angebote – ob Sie sich nun für Achtsamkeitstraining, Lösungs-Coaching oder “Umgang mit Stress” Trainings entscheiden – haben den Effekt, besser mit Stress und Belastungen umgehen zu können. Denn egal auf welche Art Sie mehr zu sich finden: Je mehr Klarheit Sie haben, desto mehr Sie in Ihrer Mitte sind und innere Ruhe finden, desto weniger ist das aussen in der Lage, Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen.


Denn am  Anfang steht der Stress, am Ende im schlimmsten Fall der Burnout. Dabei betrifft das z. B. weniger als vermutet Manager, sondern eher Menschen, die wenig freie Gestaltungsmöglichkeit in ihrem Tun haben. Mütter mit Doppelbelastung von Beruf und Familie oder Pflegekräfte zum Beispiel.

Was können Sie tun?

Um dem Burnout vorzubeugen, kann man grob diese Möglichkeiten unterscheiden:

– Individuelle, persönliche Bewältigungsstrategien entwickeln –

– Organisatorische Maßnahmen im persönlichen Umfeld –

– Organisatorische Maßnahmen im Unternehmen zur rechtzeitigen Erkennung
und der Ergreifung von Gegenmaßnahmen –

– Vorbeugende Maßnahmen in Unternehmen –

Die 12 Phasen extremer Stressbelastung,
bis hin zum Burnout

 

Die 12 Phasen zeigen sich nicht immer in dieser Reihenfolge, sie kennzeichnen jedoch die Phasen bis hin zu einem Burnout-Syndrom.


PHASE 1: Sich beweisen wollen

  • Sie haben eine besondere Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit
  • Sie haben erhöhte Erwartungen an sich selbst
  • Sie nehmen eigene Grenzen oft nicht wahr und vernachlässigen eigene Bedürfnisse

PHASE 2: Erhöhter Einsatz

  • Kaum eine neue Aufgabe lehnen Sie ab
  • Sie machen freiwillig Mehrarbeit, unbezahlte Überstunden; auch an den Wochenenden oder im Urlaub
  • Sie fühlen sich unentbehrlich

PHASE 3: Vernachlässigen der eigenen Bedürfnisse

  • Sie vernachlässigen chronisch Ihre eigenen Bedürfnisse
  • Sie haben öfter Schlafstörungen
  • Sie verwenden Kaffee, Zigaretten, Aufputschmittel oder Schlafmittel

PHASE 4: Verdrängung von Bedürfnissen & Konflikten

  • Ihnen passieren Fehlleistungen, wie z. B. Termine vergessen, versprochene Arbeit nicht erledigen oder nur ungenau
  • Sie haben starke Schlafstörungen und fühlen sich unausgeruht
  • Sie geben Hobbys auf
  • Sie fühlen sich schwach und energielos

PHASE 5: Umdeutung von Werten

  • Sie stumpfen ab und haben Aufmerksamkeitsstörungen
  • Probleme mit dem Partner werden häufiger
  • Private Kontakte empfinden Sie langsam als zusätzliche Belastung und meiden sie

PHASE 6: Extremeres Verleugnen von Problemen

  • Sie fühlen sich nicht anerkannt und sind desillusioniert
  • Sie entwickeln einen starken Widerstand, zur Arbeit zu gehen
  • Den Arbeitsbeginn zögern Sie hinaus, haben innerlich gekündigt und haben vermehrt Fehlzeiten

Deutliche Krankheitssymptome


PHASE 7: Endgültiger Rückzug

  • Sie fühlen Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit, empfinden innere Leere und Ohnmacht
  • Sie suchen Ersatzbefriedigung durch Essen, Einkaufen, Drogen, Alkohol, Glücksspiel oder Sex
  • Ihre kognitive Leistungsfähigkeit nimmt drastisch ab, die Folge sind Ungenauigkeit, Entscheidungsunfähigkeit und Desorganisation
  • Psychosomatische Reaktionen wie Rückenschmerzen, Herzrhythmusstörungen oder Herzklopfen, Gewichtsveränderung, Muskelverspannungen zeigen sich

PHASE 8: Deutliche Verhaltensänderungen

  • Sie reagieren ärgerlich auf gutgemeinte Zuwendung und fühlen Einsamkeit, Selbstmitleid und bleiben für sich
  • Sie machen Dienst nach Vorschrift, sind unproduktiv und zeigen kaum Initiative
  • Sie fühlen sich gleichgültig, alles erscheint sinnlos
  • Sie meiden beruflich soziale Kontakte, zeigen wenig persönliche Anteilnahme an anderen Menschen, haben aber exzessive Bindungen an Einzelne

PHASE 9: Gefühl für die eigene Persönlichkeit geht verloren

  • Sie fühlen sich wie abgestorben, empfinden Entfremdung und innere Leere
  • Sie funktionieren wie auf Autopilot
  • Sie haben verstärkt psychosomatische Krankheiten

PHASE 10: Innere Leere

  • Sie wechseln zwischen dem Gefühl, innerlich abgestorben zu sein und schmerzhaften Emotionen
  • Möglicherweise zeigen sich Panikattacken, Angstzustände und Angst vor Menschen
  • Sie haben eine sehr negative Einstellung zum Leben
  • Zeitweilige Exzesse (Kaufrausch, Fressattacken, Sex ohne echte Befriedigung)

PHASE 11:  Depression und Erschöpfung

  • Sie fühlen sich hoffnungslos
  • Sie fühlen sich total erschöpft und wollen nur noch schlafen
  • Sie fühlen existenzielle Verzweiflung und haben Selbstmordgedanken oder -absichten

PHASE 12: Totale Erschöpfung / Burnout

  • Ihre geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung ist lebensgefährlich
  • Ihr Immunsystem ist angegriffen. Sie haben evtl. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen
  • Selbstmordgefahr

Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Kennenlerngespräch:
Jeanette Bouffier, 0177 | 46 40 616, Wiesbaden

Was ist Stress?

Neutral betrachtet ist Stress eine natürliche und lebensnotwendige Reaktion des Körpers auf Druck, Anspannung oder Veränderung. Vereinfacht ausgedrückt war Stress in der Steinzeit ein Lebensretter. Er sorgte dafür, dass alle chemischen Reaktionen im Körper abliefen, die uns bei Gefahr – z. B. vor einem Tiger – retten konnten. Danach flaute die Stressreaktion im Körper langsam wieder ab.

Da sie vom Stammhirn gesteuert wird, ist unsere Stressreaktion heute noch dieselbe wie in der Steinzeit. Nur statt wieder abzuflauen, kommt oft die nächste Stressreaktion gleich hinterher. Und die nächste. Und die nächste. Der Körper hat keine Möglichkeit mehr, sich zu regenerieren. Der Körper ist daher unter Stress auch zu körperlichen Höchstleistungen fähig (durch die er auch abgebaut wird) Aber nicht mehr zu geistigen. Menschen die also geistig viel leisten oder sehr kreativ sein müssen, können gerade dies unter Stress nur noch extrem eingeschränkt.

Viele Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die unter Dauerstress stehen, schneller krank und langsamer wieder gesund werden. Dauerstress schwächt die Widerstandskraft des Körpers und das Immunsystem geht immer weiter in die Knie. Die Zahl der Immunzellen im Blut sinkt, die natürlichen Killerzellen, die Krankheitserreger ausschalten, sind weniger aktiv.